8. Göttinger Workingtest - 12.10.2019

Richter: Gabor Deak, Bernd Janich, Walter Mygil, Lars Nordenhof, Rainer Scesny, Norbert Theuerkauf, Zsolt Török

 

Bericht der Siegerin in F - Barbara Opperrmann mit Young Spirit Cool Cayenne

Als um 4.00 Uhr mein Wecker klingelte – draußen herrschte tiefste Dunkelheit – schoss mir mal wieder durch den Kopf, dass man schon ein bisschen gaga sein muss, um an einem Samstagmorgen zu dieser Zeit eine dreistündige Fahrt auf sich zu  nehmen, nur um bei einer Hundeprüfung dabei zu sein.

Mein Mann war als Helfer kurzfristig wegen einer Erkältung ausgefallen, so dass ich die Strecke allein bewältigen musste. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, da ich weiß wie schwer es ist, Helfer für so eine Veranstaltung zu finden und das die Absage eines Helfers immer mit zusätzlichem Aufwand für das Orga-Team verbunden ist. Glücklicherweise reagierte die Sonderleitung sehr verständnisvoll. Was soll man auch gegen Männergrippe tun?

Zu dieser frühen Stunde war die Autobahn leer, so dass ich pünktlich um 7.00 beim Prüfungsgelände ankam. Die Temperaturen waren bereits angenehm, es kündigte sich ein milder, sonniger Herbsttag an. Nach der Begrüßung ging es mit den Richtern Bernd Janich, Gabor Diek, Walter Mygil und Lars Nordenhof zu den F-Aufgaben ins Gelände. Die Aufgaben der Fortgeschrittenen-Klasse waren bei vier der insgesamt sieben Richter zu absolvieren. Zweimal wurde jeweils ein beschossenes Blind und eine Markierung gearbeitet, wobei das Blind zuerst geholt werden musste. Eine Aufgabe bestand aus einer in Linie gefallenen Doppelmarkierung, bei der das vordere Dummy zuerst gearbeitet wurde und bei unserer vorerst letzten Aufgabe sollte der Hund zwei Dummies aus einem zuvor beschossenen Suchengebiet bringen. Die Schwierigkeit der Aufgaben bestand in erster Linie im teilweise herausforderndem Gelände mit vielen Übergängen.

Anschließend gab es eine Pause und wir hatten Gelegenheit uns am leckeren Büffet, das vom Schützenverein Döhren bereit gestellt wurde, mit Grillwurst und köstlichen Salaten sowie selbst gebackenem Kuchen zu stärken und in lockerer, entspannter Atmosphäre nette Gespräche mit den anderen Teilnehmern zu führen.

Zur 5 und letzten Aufgabe ging es für alle F-Starter auf ein Plateau. Gemeinsam mit den Richtern Bernd Janich und Walter Mygil traten jeweils vier Starter zu einen Walk up an, bei dem von jedem Hund zwei Dummies geholt werden mussten. Das Gelände mit kniehohen Disteln, Brennesseln und Dornen verlangte den Hunden einiges an Geländehärte ab. Da mehrfach die Positionen getauscht wurden, waren auch Steadyness und Standruhe gefragt. Alle, die diese anspruchsvolle Aufgabe erfolgreich bewältigt hatten, wirkten sehr erleichtert.

Ich war glücklich darüber, ohne Null durchgekommen zu sein und insgesamt sehr zufrieden mit der Arbeit meiner Caya. Dass es am Ende sogar der 1. Platz geworden ist, war dann aber doch eine Riesenüberraschung. Herzlichen Glückwunsch an Frank Möwert mit Light and Shadow’s Irish Lennon auf Platz 2 sowie an den drittplatzierten Patrick Teichmann mit Blackthorn Yamo und Bernd Huntemann mit Hollygreen’s Cinnamon Sir Henry, der nach Stechen den 4. Platz belegte.

Ein ganz großes Dankeschön an die Reviergeber, die Richter für das Stellen der vielseitigen und spannenden Aufgaben, die Sponsoren Juventas, Marios Dogshop und Happy Dog, den Schützenverein Döhren für die vielen selbst zubereiteten Köstlichkeiten und natürlich an Heiko und Vanessa und ihre zahlreichen fleißigen Helfer. Es war schön bei Euch!

Barbara Opperrmann mit Young Spirit Cool Cayenne

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