Dummyprüfung (APD/R) - 22.08.2020

Am 22. August 2020 sollte es nach der Corona-Zwangspause für Finheyday Ahvio (Tréju) und Diamond’s Adorable Golden April Love (Wilma) soweit sein – die APD/R A in Groß Döhren stand auf dem Programm. Die Teilnehmer*innen wurden in drei Gruppen aufgeteilt, um die Bestimmungen anlässlich der Coronapandemie einzuhalten. Wir sind mit unseren beiden Hunden in Gruppe 3 eingeteilt worden und sollten uns um 14 Uhr zur Anmeldung im Gelände einfinden.

Rebecca mit Richter Mario
Rebecca mit Richter Mario

Bereits am Morgen begann der Tag für die Zweibeiner anders als ein gewöhnlicher Dummy-Samstag. Mit viel Nervosität und technischem Versagen neuster Smartphone-Technik machten wir uns im Konvoi auf den Weg von Göttingen nach Groß Döhren. Selbstverständlich hatten wir genügend Zeit eingeplant, um mit unseren Hunden entspannt ankommen zu können. Eine Vollsperrung der A7 durchkreuzte jedoch unseren Plan nachhaltig. Über besondere (Um-)Wege und mit einer Überdosis Adrenalin erreichten wir das Prüfungsgelände mit einer Verspätung von 35 Minuten. Herzlich und beruhigend empfingen uns die Sonderleiter, Prüfungshelfer, anderen Teilnehmer*innen und Richter Mario Hickethier. Durch den Prüfungsablauf, nach dem jeder Hund alle Prüfungsfelder nacheinander abarbeitet, hatten wir mit den beiden letzten Startnummern noch die Möglichkeit, unsere Hunde und unseren Kopf ein wenig zu lüften.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb dennoch nicht. Nun ging es für Rebecca mit Wilma los, Pauline und Tréju folgten direkt im Anschluss. Die Verlorenensuche im Wald war die erste der vier aufeinander folgenden Aufgaben. Nach kurzer Bezeichnung des Suchengebietes durch den Richter hieß es für die Hunde ‚Leine los, „Such verloren!“‘. Diese Aufgabe meisterten beide Hunde souverän. Die Hundeführerinnen waren mit Ihrer Nervosität eher das Problem. Auf dem Weg zum Wasserapport erhielten wir bereits tolles Feedback des Richters für den weiteren Aufbau unserer Hunde. Mit angenehmen Gesprächen konnte Mario Hickethier uns zumindest einen Teil unserer Anspannung nehmen. Beim Wasserapport mit steilem Ein- und Ausstieg in das Wasser zeigte Tréju Apportierfreude, Arbeitswillen und einen perfekten Apport. Wilma war nach dem Ausstieg aus dem Wasser kurz beeindruckt von dem Schützen, kam aber auf den Rückpfiff sofort. Während der Prüfung verflog die Zeit im Flug, denn damit waren zwei Aufgaben bereits erledigt und es folgten nach einem kurzen Weg zu einer Wiese nur noch der Appell und die Landmarkierung. Wilma und Tréju meisterten auch diese an sie gestellten Aufgaben mit Bravur. Wir konnten stolz auf unsere beiden Hunde sein, die in dieser Prüfungssituation deutlich gelassener waren als ihre beiden Führerinnen.

Tréju fokussiert aufs Dummy
Tréju fokussiert aufs Dummy

Nach diesem turbulenten Tag waren wir glücklich und zufrieden mit unseren Hunden. Während der Vollsperrung hätten wir nicht daran geglaubt, an diesem Tag noch die Prüfung ablegen und mit zwei „sehr guten“ Bewertungen den deutlich entspannteren Heimweg antreten zu können. Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal für die angenehme Prüfungsatmosphäre bei Mario Hickethier und die gute Organisation bei den Sonderleitern bedanken.

Rebecca Höhl mit Diamond’s Adorable Golden April Love
und Pauline Drews mit Finheyday Ahvio

 

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